C³-Carbon Concrete Composite

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Produktbeschreibung

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Triste Stadtlandschaften gehören der Vergangenheit an. Rost und hohe Sanierungskosten ebenfalls. Die Zukunft gehört dem Carbonbeton. Er ist durch seine Langlebigkeit eine ressourcenschonende Alternative zu Stahlbeton und spart bis zu 50 % Material ein. „Leicht Bauen“ und „Beton“ sind kein Widerspruch mehr, sondern das Konzept der Zukunft. Mit Carbonbeton ist es möglich, wesentlich schlanker und filigraner zu bauen und nachhaltige Bauwerksgeometrien zu entwerfen, die mit Stahlbeton nur schwer umsetzbar sind. In den vergangenen drei Jahren wurde die deutsche Forschungslandschaft durch die Entstehung Deutschlands größtem Bauforschungsprojekt „C³-Carbon Concrete Composite“, stark gekennzeichnet. Das Innovationspotential des Multimaterialsystems Carbonbeton wurde durch verschiedenste Preise und Auszeichnungen gewürdigt und konnte, nicht zuletzt mit dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, sowohl seinen Neuheitswert als auch sein ökologisches Potential beweisen. Im Rahmen von C³ werden zum einen die Grundlagen für den Carbonbetonerarbeitet, wie Bewehrungen und Bemessungsgrundlagen sowie Funktionsintegrationen und neuartige Betone, zum anderen zeigen die Vorhaben den Weg in die Wirtschaft und in den Alltagsgebrauch durch Normung, Technologie- und Produktentwicklung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der nachhaltigen Entwicklung von langzeitstabilen, temperaturbeständigen und flexiblen Bewehrungen aus Hochleistungsfasern zur Bewehrung von Betonbauten. Spezielle Produktlösungen bspw. auf Basis piezoresistiver Garnmaterialien, insbesondere aus intrinsisch elektrisch leitfähigen Carbonrovings wurden bereits entwickelt, um die Bewehrungen mit Zusatzfunktionen zum Bauteilmonitoring auszustatten. Für eine breite Anwendung der entwickelten Konzepte und Materialien sind neue Normen und Prüfkonzepte notwendig, die ebenfalls im Rahmen von C³ erarbeitet werden. Weiterhin sind zur Entwicklung von kosten- und rohstoffeffizienten Herstellprozessen neuartige Verfahren zu entwickeln – auch werden „Alternative Fasermaterialien“ wie AR-Glas, Basalt vorgesehen, um zukünftig das Anwendungsspektrum vom neuen Baustoff signifikant zu erweitern.

Kontaktdaten

TU Dresden, Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik

Hohe Str. 6
01062 Dresden
Deutschland

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